Fünf Sonnenstrahlen (dt.)
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
ich sehn mich danach leise
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
auf schönste Art und Weise
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
der Feierabend rückt näher
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
mit Garten und Rasenmäher
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
mit Hacke, Rechen, Spaten
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
wie lieb ich meinen Garten
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
ein Bierchen wird’s bewegen
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
Frauchen hat nichts dagegen
Fünf Sonnenstrahlen im Gesicht
Arbeit und Bier flutscht munter
die Nachbarin lächtelt, Bier sie mag
und holt mir auch eins runter
Vier Sonnenstrahlen im Gesicht
die Sonn geht langsam unter
Ich trink mein Bierchen glatt auf Ex
auch Nachbarin schluckt’s runter
Drei Sonnenstrahlen im Gesicht
Ich mag mich kaum bewegen
Ich will nur ab zur Nachbarin
Mei Frau hat was dagegen
Zwei Sonnenstrahlen im Gesicht
schunkel zum Teich und tappe prompt daneben
Ich reiss die Pinkelstatue um
und leg mich gleich daneben
Den letzten Sonnenstrahl am Po
wo sollt’s auch anders sein
Ein Tager wie jeder - wunderbar
ich torkel wieder rein
FÜNF Sonnenstrahlen im Gesicht
nur fünf? wär’s wahr gewesen!
Saharasonne setzt schwer zu
wir werden hier verwesen
May 3rd, 2006 at 9:14 am
Sehr geehrter Freund D er Sonne, wie schön das Ihnen (und uns allen) dieselbige endlich ins Gesicht (und an den Arsch) scheint.
Aber lassen sie mir gefälligst die Finger von der Nachbarin, die Dame soll gefälligst daheim schlucken.
Wie sagte schon Ir. Gendwer: The gras is always greener on the other side, but not for very long.
Sollten Sie als erfahrener Gärtner ja wissen, von vergangenen Pflänzchen und vertrockneten Rosen könnten wir beide ja ein Lied singen.
May 3rd, 2006 at 2:22 pm
Geehrter Dr. Jekyll
aus vergangener Kommunikation in anderen Blogs mit Ihnen, weiss ich, dass Sie ab und an geflügelten Worten mit den selben begleichen.
Welche herbe Enttäuschung tat sich mir Kund, als ich lass, dass Sie der Miss(Nachbarin)Interpretation dieses tragischen Wüstenunglücksgedichtes erlagen. Hat ein Sterbener nicht das Recht sich nach einen solchen Tag zu sehnen und das grünere Gras, meinetwegen auch von kurzer Lebensdauer (gemäss seiner gleichen) virtuell zu ernten?
Nun gut mein weiser Freund, ich werde über die 7. Strophe nocheinmal nachdenken, bevor ich die Filmrechte an Steven oder Roland verkaufe.
May 3rd, 2006 at 3:17 pm
Teurer Freund D, ich bin Arzt, und nicht Landsmann Sherlock Holmes. Es liegt für mich deshalb noch jenseits meiner Vorstellungskraft, warum es in der Wüste einer Hacke bedarf. Sollte jedoch Ihre Poesie verfilmt werden, planen Sie mich doch bitte als Protagonisten ein, wobei ich die Nachbarin dann aber selber mitbringe.